Süderlügum

... im Norden ganz oben!

Bürgermeister wirbt um Unterstützung

 

 

Nachdem die Außenstelle Wimmersbüll der Grund- und Gemeinschaftsschule Südtondern in Neukirchen gemäß Abstimmungsbeschluss der Schulverbandsversammlung nun doch bestehen bleibt (wir berichteten), appellierte Bürgermeister Christian Magnus Petersen während der Süderlügumer Gemeindevertretersitzung an alle Eltern der betreffenden Kommunen, dass ihre Kinder nun auch diese Schule besuchen sollten. Es gelte zwar freie Schulwahl, aber hier würden die Kinder in überschaubaren Klassengrößen unterrichtet und nicht wie an anderen Schulen mit bis zu 36 Schülern.

Der Bürgermeister sprach von einer „Top-Schule mit erstklassigen Lehrkräften, die landesweit anerkannt zu den führenden Lehrinstituten zählt, da an beiden Standorten ein hoch qualitativer Standard herrscht“. Auch die Schulgebäude an beiden Standorten seien in einem „Tip- Top-Zustand“, so Christian Magnus Petersen weiter. Im Wimmersbüller Gebäude müssen lediglich demnächst die sanitären Anlagen und der Physikraum saniert werden.

 

Obwohl man sich im Finanzausschuss über den Erlass einer ersten Nachtragssatzung zur Erhebung von Beiträgen für den Aus- und Umbau von Straßen, Wegen sowie Plätzen auf einen prozentualen Schlüssel geeinigt hatte, beantragte der stellvertretende Bürgermeister Dieter Lorenzen nur den Mindestsatz zu nehmen. Dieser Antrag wurde jedoch mit acht Stimmen gegen vier bei einer Enthaltung abgelehnt. Die Vorgabe des Landes hat eine Bandbreite von 85 bis 53 Prozent, je nach Finanzkraft der einzelnen Gemeinden. Wie der Ausschussvorsitzende Momme Jürgensen erläuterte, lautete die Empfehlung des Finanzausschusses einen Mittelwert für die Anlieger von 66 Prozent zu berechnen, der sich je nach Kategorie der Straßen auf 35 und 28 Prozent reduziert. Mit dem gleichen Abstimmungsergebnis folgte die Vertretung schließlich diesem Vorschlag.

 

Zahlreiche Bewohner des Westerhofer Weges verfolgten die Sitzung, sollte doch über einen Antrag auf Änderung des Ausbaus dieser Straße beraten werden. Dieser schriftliche Antrag war von einem Anlieger des Weges gestellt worden, der den „zu schnell fahrenden Durchgangsverkehr auf den rauen Steinen“ der Schwellen zur Verkehrsberuhigung als Lärmbelästigung empfindet. Einige der anwesenden Mitbewohner schüttelten dazu nur ungläubig den Kopf. Der Antrag wurde an den Umwelt- und Wegeausschuss zur Beratung weiter geleitet.

 

Dem Antrag der Gemeinde Westre, den dort geplanten Fahrradweg Richtung Süderlügum auch ab Gemeindegrenze Süderlügum weiter zu bauen, konnten die Vertreter nicht folgen. Man verwies auf einen alten Beschluss, in Süderlügum erst zu bauen, wenn die Fördermittelzusage vorliegt. Man hat sich jedoch schon die Flächen gesichert und die entsprechenden Grundstücke für den geplanten Radweg gekauft, so Bürgermeister Petersen. In der Einwohnerfragestunde wiederholte Gert Hinrichsen seinen schriftlichen Antrag, am Süderengweg zwischen der Jahnstrasse und dem Fasanenweg einen Fußweg zu errichten. Wenn möglich sogar entlang des gesamten Süderengwegs, da dieser auch ein Grundschulweg ist, wie er betonte. Der Antrag wurde an den entsprechenden Ausschuss zur Beratung überwiesen. Weiter ging es um abgesackte Gullydeckel im Kiebitzweg, zu schnell fahrende Privat-Pkw zu Feuerwehreinsätzen durch den Hainweg und um die Unterbringung von Flüchtlingen. Hierzu teilte der Bürgermeister mit, dass in Süderlügum noch keine Anfragen seien aber das Amt Südtondern derzeit genügend Wohnungen zur Verfügung stellen könne. Er verwies auf die „Runden Tische“ in Niebüll und Leck, wo die Flüchtlinge ehrenamtlich betreut werden können.

 

Hans Werner Christiansen

 

Artikel: www.shz.de

 

Aug
21

09:30 21.08.17 - 10:15 25.08.17

Aug
23

23.08.17 10:30 - 16:30

Sep
19

19.09.17 19:00 - 21:30