Süderlügum

... im Norden ganz oben!

200 Gäste warteten schon vor der Tür

Im Mittelpunkt standen dabei viele hochwertige adventliche und weihnachtliche Basteleien sowie Dekors. Aber auch Geschenk-Ideen und praktische Sachen für die ganze Jahreszeit wurden angeboten. Dazu gehörten Honig und Marmelade. Natürlich durfte das Kulinarische auch nicht fehlen. So duftete es in der heimeligen Halle nach Glühwein, der von den HGV-Mitgliedern ausgeschenkt wurde und den Pförtchen des Sozialverbandes, wo sich ebenso wie beim Torten- und Kuchenstand der DRK-Damen immer lange Schlangen bildeten. Vor der Halle standen je ein Grill- und Fischwagen sowie ein Obststand und Handwerksbetrieb.

Die Veranstalter hatten in diesem Jahr auf den großen Tannenbaum in der Hallenmitte verzichtet und dafür zwei kleine Bäume – hübsch geschmückt – platziert. Hierdurch gab es mehr Sitzgelegenheiten für die Gäste um die angebotenen Köstlichkeiten zu verzehren. Überhaupt waren die Stände sehr übersichtlich in der hübsch dekorierten Halle aufgebaut, so dass es kein Gedränge gab. Im Background lief weihnachtliche Musik, und ein warmer Lichterglanz sorgte für eine gemütliche, adventliche Atmosphäre.

 

Eigentlich wollte man erstmals bei diesem 22. Adventsbasar in der Halle energiesparende LED-Leuchtmittel einsetzen. „Aber diese waren dann viel zu hell, so dass wir es im nächsten Jahr mit weniger Leuchtmitteln versuchen werden“, so die HGV-Verantwortlichen. Für die Kinder gab es bei der Nospa ein Bastel- und Schminkecke, damit die Eltern in Ruhe an den Ständen stöbern konnten. Auch der Weihnachtsmann fehlte an beiden Tagen nicht mit Süßigkeiten für die kleinen Gäste.

 

Ein weiterer Höhepunkt war am Sonntag das Adventskonzert des Süderlügumer Posaunen-Chores. Eine große Tombola mit zahlreichen Preisen rundeten dieses stimmungsvolle vorweihnachtliche Kult-Event in Süderlügum ab. Obwohl man die Besucher nicht gezählt hatte, mögen es am Ende etliche Tausend gewesen sein.

 

Begonnen hatte alles 1988 als Weihnachtsmarkt auf einem zugigen Grenzhandels-Parkplatz, bis man ab 1992 den ersten HGV-Adventsmarkt in der warmen Halle organisierte. „Und diese Umstellung hat sich gelohnt“, so die HGV-Verantwortlichen. Denn wie die Besucher-Ströme aus dem südlichen Dänemark und dem gesamten nördlichen Landesteil beweisen, zählt dieser Adventsbasar zu den beliebtesten und schönsten im Amt Südtondern – und ist zudem einer der größten dieser Art.

 

Hans Werner Christiansen

 

Artikel von SHZ

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